Sonntag, 4. Oktober 2020

Keine Gewähr

Rückblick auf über 40 Jahre Lehrerin-Sein

Mit diesem Blog soll ein Rückblick auf über 40 Jahre Schule und Unterrichten gewagt werden. Die Notizen sind nicht hieb- und stichfest. Andere am Geschehen Beteiligte haben eine andere Warte inne. Ihnen blieben andere, eigene Aspekte derselben Ereignisse haften. 

Es gibt also keine Gewähr dafür, dass die Inhalte pädagogisch auf dem neuesten Stand sind, die Abfolge sich genau so abgespielt hat, die Wertung der Spots absolut wäre. "Nein, das habe ich so erlebt. Dies ist mir in ganz anderer Reihenfolge im Gedächtnis, jenes ist mir völlig entfallen, ...", sind nicht nur erlaubte Leser*innen-Gedanken, sondern erwünschte. Ist es nicht ganz wunderbar, wenn man sich wegen eines anderen Blickwinkels plötzlich wieder an etwas ganz Eigenes erinnert? Darum auch von mir: 

Ganz eigene Perspektive

Die Beobachtungen und Wahrnehmungen sind nicht die der anderen Personen, welche über diesen Zeitraum auch irgendwie mit der Volksschule, namentlich mit der Primarschule in Berührung kamen. Es ist meine ganz eigene Perspektive auf meinen ganz eigenen Unterricht und aus dem Unterrichten heraus, welche die Hotspots beleuchtet. 

Erinnerungen an mehr als vier Jahrzehnte Schule geben

Aus der Erinnerung heraus und aus den Vorbereitungsbüchern über die Jahrzehnte hin notiere ich, was mir auffällt, was sich geändert hat, was gleich geblieben ist, was schön, erstaunlich und merkwürdig war und ist. 

Interesse, Schmunzeln oder / und übergehen zur Tagesordnung

Vielleicht, liebe*r Leser*in, interessiert dich das Eine oder Andere, vielleicht magst du schmunzeln darüber, vielleicht regt es dich selber an, etwas aus deiner Erfahrung für andere aufzuschreiben. Oder du schliesst den Post einfach und gehst zu deiner Tagesordnung über.

Der Inhalt ist mir persönlich wichtig

Allgemeingültig möchte ich nicht sein, nicht historisch oder wissenschaftlich korrekt, sondern nur festhalten, was mir wichtig ist. 

Der Blog lebt vom Text

Auffällig ist vielleicht auch, dass dies ein Blog wird, der nicht in erster Linie von Bildern, sondern vor allem vom Text lebt, der Bilder im Lesenden wachrufen soll.

Das Notieren macht Spass

Es ist immer wieder entspannend, sich an all die Jahre zu erinnern und Schlüsse aus den Gedankensplittern zu ziehen. Manche sind des Festhaltens wert, andere vielleicht weniger. Es wird nicht an einem Stück durch geschrieben. Viele Beiträge sind in den Startblöcken, andere entstehen, weil die Erinnerung an eine Szene Bilder aus der anderen aufruft, die ebenfalls aufgeschrieben werden wollen.